Großstadtpark mit natürlichem Gezeitenufer

Im Masterplan für die Scheldekais erhielt der Droogdokkenpark, ein 15 Hektar großes Gebiet im Norden Antwerpens, eine Bestimmung als Großstadtpark und Erholungsgebiet. Aufgrund seiner einzigartigen Lage in der Scheldebiegung fungiert das Gebiet als Bindeglied zwischen Stadt und Hafen. Für den neuen Park wird neben einem Parkbereich und Raum für vorübergehende Veranstaltungen auch ein natürliches Gezeitenufer an der Schelde angelegt.

 

Maritimes Museum

Im neuen Droogdokkenpark wird ein Maritimes Museum errichtet. Aus der Durchführbarkeitsstudie ging hervor, dass die bestehende Gebäudestruktur der „Algemene Werkhuizen Noord” auf dem Droogdokken-Gelände der beste Ort für den Bau eines derartigen Museums in Antwerpen ist. Die Gebäude eignen sich hervorragend für die Einrichtung eines aktiven Erlebnismuseums, in dem die maritime Vergangenheit der Stadt Antwerpen auf anschauliche Weise einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden kann. Neben der städtischen Sammlung von Schiffen und Hafengerät wird das neue Museum auch der Heimathafen des mittelalterlichen Frachtschiffes „Doelse Kogge”, einem archäologischen Fund von internationaler Bedeutung. Der Bau des neuen Maritimen Museums ist neben dem MAS und dem Red Star Line Museum der nächste Schritt im Rahmen der Entwicklung des Eilandje zu einer kulturellen maritimen Achse.

 

Ein aktives Erlebnismuseum

Das zukünftige Maritime Museum soll ein aktives Erlebnismuseum werden, in dem neben Ausstellungen des maritimen Erbes auch der Schiffsbau aktiv erlebt werden kann und die Seefahrtsgeschichte große Aufmerksamkeit erhält. Ein wichtiger Publikumsmagnet wird die Restaurierung der Doelse Kogge sein, die im Museum vor den Augen der Besucher durchgeführt wird. An diesem Ort kann dann auch die städtische Sammlung von Hafengerät und Hafenfahrzeugen besichtig werden.

Der heutigen Planung des Koggeprojekts zufolge soll das Maritime Museum Ende 2022 fertig sein und 2023 eröffnet werden, um dann mit der Rekonstruktion der Kogge zu beginnen.