Anlässlich dieses Jubiläums eröffnet das Red Star Line Museum die Ausstellung "Fluchtgeschichten". Die neue Ausstellung erforscht, was es bedeutet, auf der Flucht zu sein, jenseits von Gesetzen und politischen Vereinbarungen. Menschen, die selbst eine Fluchtgeschichte haben, kommen zu Wort. Persönliche Objekte und Interviews erwecken ihre Geschichten zum Leben.

Das Red Star Line Museum erzählt die Geschichte von zwei Millionen Passagieren, die auf den Dampfern der Red Star Line-Reederei einst die Überfahrt nach Amerika wagten. Manche von ihnen würden wir heute auch als Flüchtling betrachten. Es zeigt, daβ dies nicht nur ein aktuelles Thema der letzten Jahre ist. Im Laufe der Zeit haben Millionen von Menschen in Kriegen und Krisen ihre Heimat verlassen und Sicherheit gesucht.

"Fluchtgeschichten" wird eine Reise entlang der authentischen Erzählungen von Flüchtlingen, die in den vergangenen siebzig Jahren nach Belgien kamen. Erzählungen über Frustrationen, Unsicherheiten und Traumata, aber auch über Mut, Willenskraft und Durchsetzungsvermögen. Welche Entscheidungen mussten sie während ihrer Flucht treffen? Wem begegneten sie unterwegs? Was hat es mit dem Etikett „Flüchtling“ auf sich? Verliert man das irgendwann? Die Ausstellung regt Sie zum Nachdenken an.

Weltflüchtlingstag

Am 20. Juni, dem internationalen Weltflüchtlingstag, haben wir Vida, Noor, Angela und Zakaria gebeten, einige Passagen der Genfer Konvention vorzulesen und zu erzählen, was sie für sie bedeutet. Der Film ist eine Zusammenarbeit zwischen Atlas Antwerpen, dem Aufnahmezentrum des Roten Kreuzes in Linkeroever und dem Red Star Line Museum.

Praktisches

Führungen
Geführte tour
Entdecken Sie die Ausstellung mit einem Führer.
Groep krijgt rondleiding
Geführte tour
Einer unserer Museumsführer – selbst Lehrkraft – führt durch diese Ausstellung und nimmt Sie gerne mit.
Siehe auch:
Hier finden Sie eine Übersicht aller Informationen und Aktivitäten, die Ihnen beim Planen Ihres Besuchs helfen kann.
Was sollten Sie bei Ihrem Besuch beachten? Welche Korona-Maßnahmen gelten noch?